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Sole Trader vs Limited Company Rechner — UK 2025/26 Nettoertrag

Sollten Sie gründen? Stellen Sie Ihren erwarteten Jahresgewinn ein und sehen Sie Ihren echten Netto-Ertrag als Einzelunternehmer im Vergleich zu einer britischen Ltd mit kleinem Gehalt plus Dividenden — mit den HMRC-Sätzen 2025/26. Das Diagramm zeigt den exakten Break-even-Punkt.

Was dieser Rechner annimmt

  • Income Tax Bands (2025/26): Personal Allowance £12.570; Basic Rate 20 % auf £12.571–£50.270; Higher Rate 40 % auf £50.271–£125.140; Additional Rate 45 % darüber. Die Personal Allowance reduziert sich um £1 je £2 Einkommen über £100.000 und ist bei £125.140 vollständig aufgebraucht.
  • Class 4 NIC: 6 % auf Sole-Trade-Gewinne zwischen £12.570 und £50.270, anschließend 2 % auf alles darüber. Class 2 NIC ist 2025/26 nicht mehr verpflichtend.
  • Trading Allowance: Abzug von £1.000 auf Sole-Trade-Gewinne.
  • Corporation Tax: 19 % Small-Profits-Satz auf Firmengewinne bis £50.000; 25 % Hauptsatz über £250.000; dazwischen Marginal Relief über den 3/200-Bruch (effektiver Satz bis ~26,5 %).
  • Dividend Tax: Die ersten £500 Dividenden sind 0 %, verbrauchen aber Basic-Band-Raum. Darüber 8,75 % Basic, 33,75 % Higher, 39,35 % Additional Rate. Dividenden stapeln sich beim Banding auf das Gehalt.
  • Employer NIC: 15 % über der Secondary Threshold von £5.000, hier kompensiert durch die Employment Allowance von £10.500. Eine Single-Director-Firma ohne weitere Angestellte hat keinen Anspruch auf die EA — in diesem Fall fällt der echte Ltd-Vorteil bei moderaten Gewinnen etwas kleiner aus als hier gezeigt.
  • Entnahmepolitik: Die Ltd zahlt das gewählte Director-Gehalt und entnimmt den gesamten verbleibenden Nach-CT-Gewinn als Dividenden. Gewinnrücklagen, Pensionsbeiträge und Familien-Salary-Splitting werden nicht modelliert.

Warum der Vorsprung der Ltd 2025/26 deutlich geschrumpft ist

Die alte Faustregel „Ltd gewinnt ab £30k Gewinn“ ist überholt. Zwei einschneidende Änderungen treffen Kapitalgesellschaften in 2025/26: Der Employer NIC stieg auf 15 %, die Secondary Threshold fiel auf £5.000, und die Dividendenfreigrenze wurde von £2.000 auf £500 zusammengestrichen. In Verbindung mit Corporation Tax von 25 % über £50k Firmengewinn ist die Rechnung heute spürbar enger als noch vor drei Jahren.

Aber die Steuer auf die Cash-Entnahme ist immer nur ein Teilbild. Beschränkte Haftung, Glaubwürdigkeit bei größeren Kunden, die Möglichkeit, Gewinne im Unternehmen zum 19%-Small-Profits-Satz zu thesaurieren, und ungedeckelte arbeitgeberseitige Pensionsbeiträge sind allesamt gute Gründe für eine Gründung — selbst wenn die reine Entnahmemathematik nahe an einem Coin-Flip liegt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist, wenn ich in Schottland bin?

Die schottische Einkommensteuer hat sechs statt drei Bänder, mit Sätzen bis 48 %. Corporation Tax, Dividend Tax und NIC gelten UK-weit und ändern sich nicht, aber die Sole-Trader-Zahlen wären in Schottland höher als hier ausgewiesen. Das Tool modelliert aktuell ausschließlich England, Wales und Nordirland — eine schottische Variante steht auf der Roadmap.

Muss ich den gesamten Nach-Steuer-Gewinn als Dividenden entnehmen?

Nein — und viele Gründer tun das bewusst nicht. Gewinne, die im Unternehmen bleiben, unterliegen nur dem 19%-Small-Profits-Satz (bis £50k Gewinn). Sie können also die Dividend Tax in ein Jahr verschieben, in dem das persönliche Einkommen niedriger ist — etwa ein Sabbatical, Elternzeit oder die Zeit nach einem Verkauf. Dieser Rechner modelliert den „Alles entnehmen“-Fall; mit Thesaurierung ist Ihr Cash-Take-home kurzfristig niedriger, dafür bleibt die Differenz im Unternehmen.

Nur Schätzungen. UK-Steuerregeln ändern sich häufig und hängen von Ihren persönlichen Umständen ab. Lassen Sie die Zahlen mit HMRC oder einem qualifizierten Steuerberater gegenrechnen, bevor Sie sich entscheiden.